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Wiglaf Droste mit 57 Jahren gestorben


Wiglaf Droste ist tot. Der Schriftsteller und Sänger ist am Mittwochabend nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben.

Foto-Serie mit 20 Bildern

Seit 25 Jahren hatte Wiglaf Droste für die “Junge Welt” geschrieben. Jetzt hat das Blatt den Tod des Autors mitteilen müssen. Wie die Redaktion der Tageszeitung aus dem engsten Familienkreis erfuhr, ist der Schriftsteller und Sänger am Mittwochabend nach kurzer, schwerer Krankheit in Pottenstein (Franken) verstorben. Woran der Autor gestorben ist, ist nicht bekannt. Er wurde 57 Jahre alt.

Wiglaf Droste gehörte zu den bekanntesten Satirikern Deutschlands. Seine Karriere begann er in den Achtzigerjahren bei der “taz”. Außerdem schrieb er auch für das Satiremagazin “Titanic”. Für seine Arbeit wurde er 2003 mit dem Ben Witter-Preis, einen Literaturpreis für gesellschaftskritischen Humor, ausgezeichnet. 2005 bekam den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, 2010 mit dem “Ringelnuts”-Preis der Neokompressionisten. 

Laut der “Leipziger Volkszeitung” lebte der Künstler seit etwa eineinhalb Jahren bei einer Freundin in Pottenstein und schrieb bis zuletzt an neuen Texten. Darüber hinaus hatte er demnach auch noch eine Wohnung in Leipzig, seiner Wahlheimat seit 2006.

Seit Januar 2011 schrieb Wiglaf Droste eine eigene tägliche Kolumne für die “Junge Welt”. Zuletzt berichtete er darin vom Eheglück in Franken. Erst im vergangenen Jahr erhielt Droste zusammen mit Pit Knorr den Satirikerpreis “Göttinger Elch”.



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