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Schwere Krankheit in der Familie: “Eltern sollten nicht daran vorbeireden”

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SPIEGEL: Wenn ein Kind an Krebs erkrankt oder eine andere schwere Diagnose über eine Familie hereinbricht, ist das in jedem Fall erst einmal niederschmetternd. Doch wie merkt man, wenn Angst und Sorgen überhandnehmen und behandlungsbedürftig werden?

Silvia Schneider: Es ist ganz wichtig zu wissen, dass uns alle eine so schwere Erkrankung emotional stark mitnimmt. Und es ist normal, wenn wir auch nach den ersten Wochen immer wieder Wellen des Kummers und der Verzweiflung spüren. Doch Menschen sind durchaus in der Lage, mit einer schweren Krankheit leben zu lernen. Wir müssen uns nur Zeit geben.

SPIEGEL: Ab wann sollte man sich dafür bei einer Beratungsstelle oder einem Psychologen Hilfe holen?

Schneider: Wenn Patienten oder Angehörige auch nach mehreren Wochen noch nicht wieder in der Lage sind, ihrem Alltag nachzugehen, also zum Beispiel morgens aufzustehen, einzukaufen, sich um die Kinder zu kümmern. Das sind körperliche Beeinträchtigungen, deren psychologische Seite sich jemand mal professionell anschauen sollte.

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