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Klimatarier: Wie Sie sich gesund und klimafreundlich ernähren



Vergangene Woche durchlebte ich beinahe eine Sinnkrise vor dem Margarine-Regal meines Stammsupermarktes. Das war aber nicht das einzig Außergewöhnliche in dieser Woche. Ich sortierte auch meinen Kühlschrank um, nach einem System, von dem ich im Internet gelesen hatte. Ich interessierte mich außerdem plötzlich für Bananendampfer. Und ich backte ein Brot aus einer Mehlsorte, von der ich davor noch nie gehört hatte.

Nichts davon wäre passiert, hätte ich nicht von der Redaktion den Auftrag erhalten, mich klimafreundlich zu ernähren. Also so, dass dadurch möglichst wenig CO2 verursacht wird. Klimatarier, sagt man heute.  

Denn es ist ja so: Wenn man nicht gerade Umweltministerin oder Betreiber eines Kohlekraftwerkes ist, bleiben einem nur eine Handvoll Möglichkeiten, um im Alltag etwas für das Klima zu tun. Man kann weniger fliegen. Oder zu einem Öko-Stromanbieter wechseln. Man kann darauf verzichten, sich jede Woche ein neues billiges T-Shirt zu kaufen. Vor allem aber, der Meinung sind eine ganze Menge Umweltschützer, kann man eben darauf achten, was man isst. Oder besser: was man lieber nicht mehr isst. Ein Kilo Butter hat beispielsweise ein CO2-Äquivalent von 23.794 Gramm CO2. Ein Kilo Margarine dagegen von nur 1350. Ein Kilogramm Rindfleisch hat ein CO2-Äquivalent von 13.311 Gramm CO2. Ein Kilogramm Tofu dagegen von nur 1100. Für solche Zahlen gibt es inzwischen Unmengen verschiedener CO2-Rechner im Internet oder als App. Auch wenn sich die Werte bisweilen unterscheiden.



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