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Bundeswehr: Wehrbeauftragter fordert Sofortprogramm wegen Materialmangel





Hubschrauber, Transportflugzeuge, Kampfjets, Panzer – die Liste der nicht einsatzbereiten Maschinen der Bundeswehr ist lang. Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), fordert Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) auf, schnell zu handeln und die Truppe besser auszurüsten. Es brauche einen “Befreiungsschlag”.

Konkret wünscht Bartels sich in der “Welt am Sonntag” ein “Sofortprogramm zur Beschaffung fehlender Ausrüstung von Schutzwesten über Nachtsichtgeräte bis hin zu Ersatzteilen”. Der diesjährige Report zur materiellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr hatte ergeben, dass die Einsatzbereitschaft wichtiger Waffensysteme erheblich eingeschränkt ist. (Lesen Sie hier die Details).

Kramp-Karrenbauer will die Bundeswehr stärker im Ausland einsetzen als bisher. Die Ministerin und CDU-Vorsitzende hatte der “Süddeutschen Zeitung” gesagt, Deutschland müsse künftig “offen damit umgehen, dass wir – so wie jedes andere Land dieser Welt – eigene strategische Interessen haben”.

“Ausrüstung entscheidet über Leben und Tod”

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner, warnt jedoch vor mehr Einsätzen – wegen des Materialmangels. Der “Welt am Sonntag” sagte er nun: “Am scharfen Ende unseres Berufs entscheidet unsere Ausrüstung – qualitativ und quantitativ – über Leben oder Tod.” Die Idee eines Sofortprogramms für die schnelle Beschaffung von Ausrüstung unterstützt er.



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